Hufeisen

Ein altes Sprichwort war: „Solange die Schmiede saufen werden auch die Pferde laufen.“

Ein Hufeisen wurde im Wesentlichen in drei Arbeitsschritten gefertigt. Als erstes wurden die Rundung und der Stollen geschmiedet. Der Stollen diente für mehr Halt bei schlechtem Boden. Zum Teil wurden diese Stollen auch geschraubt.


Hufeisen Der Stollen

Als nächstes kamen der Falz und die Nagellöcher. Die Hufeisen werden ja mit Nägeln an den Hufen der Pferde befestigt.


Hufeisen – Falz und Nagellöcher

Zum Schluss wurde noch die Zehenkappe gemacht

Hufeisen Die Zehenkappe

Hufeisen – Eine Hälfte ist fertig

Im Bild zu sehen ist die erste Hälfe eines Hufeisens mit Stollen und Zehenkappe (linker Teil). Die zweite Hälfe (rechter Teil) ist noch nicht fertig. Man sieht noch die drei einzelnen Enden des „alten“ Hufeisens, wie sie beim Bauschen entstanden sind (siehe auch Beschreibung Bauschen).